Funkenlöschanlagen können sich innerhalb Sekunden amortisieren

In Produktionsbereichen, pneumatischen Transporteinrichtungen und mechanischen Förderanlagen, in denen brennbare Materialien transportiert  werden, kommt es durch Funkenflug oder Glimmnester immer wieder zu Bränden in den Maschinen und Silos oder Explosionen in Filtern. Ursache sind in der Regel die eingesetzten Maschinen oder Materialverunreinigungen.

Produktionsausfälle, hohe Sachschäden und die Gefährdung von Menschenleben sind die Folge. Um dieses Risiko auszuschließen, müssen Ihre Produktionsanlagen durch Funkenlöschanlagen geschützt werden.

Kernkomponenten der Funkenlöschanlagen sind die Funkenmeldezentrale, Funkenmelder, Löschautomatiken und eine Druckerhöhungsanlage. Die Funkenmelder erkennen geringste infrarote Strahlen und melden diese an die Funkenmeldezentrale weiter. Von hier aus wird im Millisekunden die Löscheinrichtung angesteuert und Löschwasser über Spezialdüsen in den betroffenen Bereich eingedüst. weiterlesen

Komponenten einer Funkenlöschanlage

Funkenmeldezentrale

Löschanlagen-Ansteuerung für 2 bis 56 Linien, Anschluss von Funkenmeldern, Handmeldern, Rauch- bzw. -Thermomeldern sowie Flammenmeldern in Grenzwerttechnik möglich, Anzeige von Alarm, Funkenzahl, Löschzeit, Bereichserkennung. Programmierbarkeit der Funkenschwelle zur Ansteuerung der Löschanlage. Ereignisspeicher für bis zu 2500 Ereignisse. Notstromversorgung für 4 Stunden. 4 frei konfigurierbare Relais, 4 Sprachen vorinstalliert, optional OPC-Schnittstelle zur Datenausgabe

Funkenmelder

Funkenmelder mit spezieller Schnellbefestigung. Mit vorkonfektioniertem Kabel (2m) und Stecker zum Aufstecken auf Platine im Klemmkasten. Funkenmelder gibt es in verschiedenen Ausführungen. Zum Beispiel als tageslichtempfindlichen oder unempfindlichen Melder.

Druckerhöhungsanlage

Um ein einwandfreies Sprühbild erzeugen zu können, muss ein Fließdruck von mindestens 5 bar an der Löschdüse, bei einer Nachflussmenge von 240 l/min gewährleistet sein.

Dieser Fließdruck kann z. B. durch Anschluss an eine vorhandene Sprinkleranlage realisiert werden. Ist dies nicht möglich, kommt eine Druckerhöhungsanlage zum Einsatz. Für einen sicheren Betrieb der Druckerhöhungsanlage wird eine Zuleitung von min. 2" mit einem Druck von 1 bar empfohlen, ansonsten kann ein Vorratsbehälter vorgeschaltet werden. Der Vorratsbehälter wird aus der vorhandenen Wasserleitung automatisch gespeist und bewirkt in Verbindung mit unserer Trennstation ST3 eine biologische Trennung von Stadtwasser und Löschwasser.

Löschautomatik

Bestehend aus Kugelhahn, Magnetventil, Schmutzfänger und 1 Löschdüse mit spezieller Schnellbefestigung. Gibt es in verschiedenen Ausführungen